FAROS C - Winkelstabiles Radiuskorrektursystem
Trotz aller Fortschritte in der Frakturbehandlung ist die Ausheilung in Fehlstellung weiterhin eine der häufigsten Komplikationen distaler Radiusfrakturen. Ursache ist weniger eine primär ungenügende Reposition, als vielmehr eine schleichende Redislokation.
Zwar keineswegs alle, jedoch zunehmend mehr Patienten mit einem in Fehlstellung verheilten Bruch der körperfernen Speiche klagen über Beschwerden wie Bewegungseinschränkungen, Kraftminderung, Schmerzen, gestörte Ästhetik des Handgelenks und Gefühlsstörungen. Die ursprüngliche Form und Länge des Radius lässt sich, wenn überhaupt, nur durch eine aufklappende Osteotomie am Radius wiederherstellen.
Indikationen
-
Fehlverheilte Radiusfrakturen vom Typ AO, A 2.2 und A 3.2
-
Extraartikuläre Fraktur ohne oder mit dorsaler metaphysärer Trümmerzone
-
Frische distale Radiusfraktur
Vorteile
-
Sehr gute Übersicht über das Operationsgebiet
-
Osteotomie am Ort der Fehlstellung
-
Rasche Knochenheilung aufgrund großer spongiöser Osteotomieflächen
-
Sämtliche Fehlstellungen können durch einen Eingriff beseitigt werden
-
Platte trägt aufgrund der palmaren Lage nicht auf
-
Keine Irritation der Strecksehnen
-
Osteotomiewinkel wird von der Platte vorgegeben
-
Übungsstabile Osteosynthese
-
Die winkelstabilen Schrauben ermöglichen eine gute Fixation und verhindern einen Korrekturverlust
-
Eine spezielle Oberflächenbehandlung der Platte minimiert die Ermüdung und den Abrieb des Materials
Klicken Sie hier für die Operationstechnik.
Klicken Sie hier für den Prospekt.