

Die Immobilisierung durch Gipsverband über mehrere Monate blieb für die Mehrzahl der Skaphoidfrakturen lange Zeit die gängigste Behandlungsmethode, die jedoch für die überwiegend jungen und sportlich aktiven Patienten eine erhebliche Einschränkung und gleichzeitig lange Arbeitsunfähigkeit bedeutet. Die gestiegene Anspruchshaltung der betroffenen Patienten erfordert eine bessere Versorgung mit der Möglichkeit der Frühmobilisierung und des schnellen Wiedererlangens einer normalen Funktion. Das erfolgreich bewährte HBS-System von Gebrüder Martin bietet mit seiner komplett im Knochen versenkbaren kanülierten Schraube eine exzellente Primärstabilität bei Versorgung der intraartikulären oder gelenknahen Frakturen.
Dem Chirurg bietet das System zwei Schraubentypen, die unterschiedliche Kompressionskräfte entwickeln (Standard- oder hohe Kompression). Die exakte Positionierung der HBS-Schraube im Knochen wird durch die Verwendung eines 1 mm starken Führungsdrahtes erleichtert, der die Verwendung eines Zielgeräts überflüssig macht. Durch die Ergänzung des Systems mit speziellem Instrumentarium für den minimal-invasiven Zugang eröffnet das HBS-System die Möglichkeit, die Vorteile der internen Fixation zu nutzen, ohne die Nachteile der großen offenen Chirurgie in Kauf nehmen zu müssen.
Der T-Drive-Schraubendreher ermöglicht ein sicheres und genaues Einbringen der selbsthaltenden Schrauben. Die 1-mm-Abstufung der Implantate in den Längen von 10-30 mm bietet eine hohe Präzision bei der Osteosynthese und deckt gleichzeitig ein umfassendes Indikationsgebiet im Bereich der Handchirurgie ab, wie die hier aufgeführten Indikationsbeispiele zeigen:
Indikationen
Vorteile
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