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Nd:YAG-Laser

Innovative Ideen führten 1993 zur Entwicklung der Martin Nd:YAG-Lasergeräte.

Erstmalig wurde der Gedanke realisiert, den Laserkopf von der Versorgungseinheit zu trennen. So wurde der Laser zu einer mobilen Einheit. Durch seine herausragende Strahlqualität überträgt der Martin Nd:YAG-Laser MY 60 Energie auch durch dünnste Fasern. Dadurch wird der Lasereinsatz über Endoskope und lenkbare Katheter möglich.


Das Laserzystoskop nach Aeikens: Die zukunftsweisende Behandlungsmethode der Prostatahyperplasie

Ambulant und risikoarm sollten die Behandlungsmethoden der Zukunft sein – auch bei der Prostatahyperplasie. Bei der Behandlung des Prostataadenoms gilt die transurethrale Resektion noch immer als der goldene Standard.

Doch nach wie vor ist die Morbiditätsrate durch intra- und postoperative Blutungen hoch. Zudem bleibt das Risiko eines TUR-Syndroms bestehen. Diese Überlegungen stellten KLS Martin vor die Herausforderung, eine alternative und risikoarme Therapieform zu entwickeln.

Die Blutungen durch die TUR-P weitgehend zu verhindern, war hier oberstes Entwicklungsziel. Mit den Blutungen entfallen auch alle Risiken im Gefolge einer Bluttransfusion. Zudem vermeidet man das gefährliche Einschwemmen von Spülflüssigkeit in den Organismus und die Provokation eines TUR-Syndroms.

Das neu entwickelte KLS Martin Laser-Zystoskop verfügt über einen speziellen Schaft und kann in einem definierten Abstand zur Gewebeoberfläche platziert werden. So ist eine optimale Ankoppelung und Übertragung der hohen Laserenergie auf das Gewebe möglich. Die Eindringtiefe ist von der applizierten Gesamtenergie, der Wellenlänge des verwendeten Lasers sowie der im Gewebe entstehenden Wärmeleitung abhängig.

In Aufbau und Handhabung ähnelt das Laser-Zystoskop den bekannten HF-Resektoskopen. Bei der Laser-unterstützten Prostataresektion nach Professor Aeikens wird das Gewebe schon im Vorfeld koaguliert, blutversorgende Gefäße werden zerstört und thrombosiert. Die Resektion, die der klassischen HF-Resektion entspricht, erfolgt dann blutungsfrei und kann daher ambulant und mit minimalstem Risiko durchgeführt werden. Das abgetragene Gewebe ist für histologische Untersuchungen geeignet.


Nd:YAG-Laser MY 40: Neue Wege in der Lungenmetastasenchirurgie

Eine neue Dimension in der Lungenparenchymchirurgie erreicht der KLS Martin Nd:YAG-Laser MY 40 1.3. Die wellenlängenspezifischen Eigenschaften des Gerätes bewirken einen parenchym- und lappenschonenden Effekt dieser Operationstechnik.

Der KLS Martin MY 40 1.3 entfernt auch eine sehr große Anzahl von Metastasen (>150) von Reiskorn- bis Tennisballgröße. Tief liegende Metastasen und Tumoren können unter Erhalt betroffener Segmente oder Lappen herauspräpariert werden. Durch flexible aber mechanisch feste Koagulationszonen ist eine Naht der Pleura visceralis zur doppelten Sicherheit möglich.

Entscheidende Vorteile bietet der MY 40 1.3 außerdem durch bluttrockene und fisteldichte Resektionsflächen. Sollten Rezidive auftreten, können die Eingriffe wiederholt werden. Die Entfernung der Lungentumore und der weitgehende Erhalt der betroffenen Segmente oder Lappen ermöglicht den Patienten eine deutliche Verlängerung der Lebenserwartung mit nahezu unverminderter Lebensqualität.


CO2-Laser mit intelligenter Bedienoberfläche - MCO plus

Die neuen Martin C02-Laser MCO 25 plus und MCO 50 plus entwickeln die Lasermedizinlinie konsequent weiter. Die Lasergeräte mit dem futuristischen Design überzeugen durch ihre einfache Handhabung und Bedienung. Das großflächige Bluemode-LCD-Diplay lässt genügend Raum für eine übersichtliche Darstellung aller Parameter. Dank der intelligenten Bedienoberfläche (Quick Tip Panel) können Anwender direkt auf alle Parameter zugreifen und Einstellungen schnell ändern.

Die Geräte bieten eine Vielzahl anwendungsorientierter Betriebsarten mit höchster Präzision bei geringster thermischer Belastung, darunter den Superpuls-Mode mit ultrakurzen Impulslängen von 0,3 ms. Ein weiteres Glanzstück ist der integrierte Scanner Soft Scan plus zur kontrollierten, schonenden Gewebevaporisation in Chirurgie und ästhetischer Chirurgie. Dank verschiedener Applikationsinstrumente kann der Soft Scan plus in allen Bereichen der Mikrochirurgie eingesetzt werden.

Eine umfassende Zubehörpalette macht die CO2-Laser fit für ihren Einsatz in der Dermatologie, der ästhetischen und plastischen Chirurgie, in HNO, Gynäkologie und Proktologie sowie in der Neurochirurgie und Allgemeinchirurgie. Hinzu kommen eine Vielzahl von Handstücken sowie der hochwertige Mikromanipulator Micro Point für den Einsatz des Lasers über dem OP-Mikroskop.

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