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Orthopädie/Traumatologie

Das State-of-the-Art-Programm für sämtliche Indikationen der Traumatologie/Orthopädie kommt aus dem Haus KLS Martin. Zusätzlich bieten wir spezielle Implantat-Systeme für ausgefallene medizinische Probleme an.

So entwickelte KLS Martin die Frakturversorgungssysteme für den Oberschenkelbereich weiter – eine Innovation mit direkter Auswirkung auf das Wohlbefinden des Patienten und eine spürbare Arbeitserleichterung für den Traumatologen im OP-Saal.

Dieser Fortschritt gelang dank der Dynamischen Martin Schraube (DMS), einer stufenlos einstellbaren, winkeladaptierenden, dynamischen Laschenplatte. Sie kommt bei der Stabilisierung proximaler Femurfrakturen zum Einsatz. Das System ist seit 1995 international vertreten. Es ermöglicht nach der Frakturfixation eine nachträgliche Valgisation des Kopfhalsfragmentes vor Kompression der pertrochantären Frakturflächen, was insbesondere bei instabilen Frakturen Vorteile bringt. Über ein Schneckengetriebe kann der Arzt den Valgisationswinkel zwischen 85° und 155° patientengerecht adaptieren. Die Standardindikationen sind proximale und distale metaphysäre Femurfrakturen. Zu den Sonderindikationen zählen Schenkelhalsfrakturen und subtrochantäre Femurfrakturen.

Das CANOS-mini-System ist ein innovatives Schraubensystem, das durch seine optimalen Maße besticht. Mit einem Außendurchmesser von lediglich 2,3 Millimeter sind CANOS mini Hohlschrauben eine der kleinsten Produkte am Markt. Dazu gehören Titanschrauben in den Dimensionen 2,7 und 3,5 Millimeter. Ihr selbsthaltender T-Drive-Ansatz sorgt für eine optimale Kraftübertragung. Das selbstschneidende Gewinde steigt sehr eng an – ein weiterer Vorteil für die stabile Fixation im Knochen. Durch den sich selbst versenkenden Schraubenkopf ist der Überstand nur gering. So werden auch Weichteilirritationen verhindert.

Die neue palmare Radiusplatte (FAROS A) passt sich anatomischen Verhältnissen des palmaren distalen Radius an. Das Implantat berücksichtigt auch den Radiusinklinationswinkel. Diese Anpassung macht es möglich, die Platte sehr weit distal zu platzieren und die winkelstabilen Schrauben subchondral einzubringen. Im distalen Schenkel können drei winkelstabile Schrauben subchondral über die Führungshülse eingebracht werden. Zwei zusätzliche winkelstabile Schrauben können weitere Fragmente stabilisieren. Kanülierte Schrauben schließlich ermöglichen die Fixation kleiner Fragmente. Das Repositionsergebnis wird über die Führungsdrähte gehalten und muss bei der Fixierung der Platte nicht entfernt werden. Die Führungsdrähte sowohl der winkelstabilen als auch der kanülierten Schrauben werden als Joystick verwendet.

Unsere Hohlschrauben lassen eine primäre K-Draht Fixierung zu und machen so eine gute Repositionierung bei Trümmerfrakturen möglich. Gleichzeitig fixieren sie kleine Fragmente.

Unsere winkelstabilen Schrauben ermöglichen eine gute Fixation und verhindern einen Repositionsverlust während der Heilungsphase. Sehnenirritationen haben dank der geringen Profilhöhe der Platten und der palmaren Plattenlage keine Chance. So entsteht sofort eine übungsstabile Osteosynthese.

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