URV - Ulna- und Radiusverkürzungssystem
Die ulnare Verkürzungsosteotomie stellt eine anerkannte Behandlungsmethode bei dem Ulna-Impaction-Syndrom dar. Aufgrund des Weichteilzuges kommt es beim Schluss des Osteotomiespaltes zu Drehfehlern. Zur Vermeidung dieser Problematik wurde eine neue Gleitlochplatte konzipiert, die eine Verkürzung um bis zu 10 mm ermöglicht.
Aufgrund der proximalen Anordnung von Langlöchern kann die Osteotomie bei liegender Platte erfolgen, und die beiden Osteotomiehälften sind rotationsstabil. Weitere exzentrische Schrauben und eine die Schrägosteotomie überbrückende Zugschraube führen zur Kompression des Osteotomiespaltes. Somit verringert sich die Pseudarthrosenrate, und die Operationstechnik ist vereinfacht.
Indikation
Impaction-Syndrom der Ulna oder des Radius
Vorteile
- Rotationsstabilität durch Plattenanlage vor der Osteotomie
- Niedrige Pseudarthrosenrate
- Combi-Drive Schrauben ermöglichen die Verwendung von hexagonalen und Torx-Schraubendrehern
- Verkürzung um bis zu 10 mm
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