
Im weiteren Verlauf besteht oft die Notwendigkeit der Ausleuchtung von Gewebsstrukturen in tieferliegenden Körperhöhlen. centriXbeam® bringt durch Zuschaltung eines weiteren Mittenreflektors die nun zusätzlich benötigte Lichtmenge in die Tiefe des OP-Feldes.
Ebenso kann sich ein zwischenzeitliches Abschalten dieses Tiefenlichtreflektors dann vorteilhaft auswirken, wenn ausgeprägte dreidimensionale Strukturen im Strahlengang durch Schattenbildung zu erschwerten Sichtverhältnissen führen. Das nunmehr vorwiegend unter seitlichen Einfallswinkeln agierende OP-Licht löst Schatten besser auf und kann so die Beleuchtungssituation im OP-Feld verbessern. Somit hat das OP-Team erstmalig die Möglichkeit, situationsabhängig zwischen einer kontrastreichen schattenreduzierenden Darstellung des Operationsgeschehens einerseits und einer effizienten Tiefenausleuchtung andererseits zu wählen.
Darüber hinaus erzeugt die computerberechnete Anordnung der insgesamt 540 Reflektorfacetten einen gleichmäßig ausgeleuchteten vertikalen Lichttubus. Dies macht jegliches Nachfokussieren als Folge von Abstandsveränderungen oder Patientenumlagerung überflüssig.