SonicWeld Rx® Dental

Revolutionär in der präprothetischen Augmentation.

Mit SonicWeld Rx® hat KLS Martin ein revolutionäres Verfahren für die kraniomaxillofaziale Osteosynthese entwickelt. Aufgrund stetiger Weiterentwicklung des Systems konnte das Anwendungsgebiet interdisziplinär ausgebaut werden. So profitiert auch der Bereich der Dental- und Oralchirurgie mit dem modernsten Verfahren der Augmentation: SonicWeld Rx® Dental.

Das System kombiniert modernste Ultraschalltechnik mit resorbierbaren Implantaten und erzeugt so eine bislang unübertroffene dreidimensionale Primärstabilität. Weil alle Implantatkomponenten auf resorbierbaren Materialien aufbauen, ist keine Zweitoperation notwendig - ein bedeutender Vorteil, vor allem für den Patienten.

Das Verfahren

Das Herzstück des Verfahrens ist ein Ultraschallgenerator, der eine genau definierte Frequenz erzeugt, die über eine Sonotrode gebündelt wird. Der SonicPin Rx® wird mit der Sonotrodenspitze aufgenommen und auf ein vorgebohrtes Loch aufgesetzt. Bei Aktivierung des Ultraschalls wird der Pin über die Sonotrode in Schwingungen versetzt. Die Reibung zwischen schwingendem Pin und der Knochenoberfläche erzeugt Wärme, die zur Verflüssigung der Oberfläche des Pins und letztlich zum Eingleiten in das Bohrloch führt.

Durch die Änderung des Aggregatzustandes dringt der SonicPin Rx® besonders in die knöchernen Hohlräume vor, die mit dem konventionellen Verfahren niemals erreicht werden könnten. Zusätzlich verbindet sich der Kopf des SonicPin Rx® mit der Resorb-x®-Folie oder Membran. So entsteht ein stabiles dreidimensionales Konstrukt, dessen initiale Festigkeit unübertroffen ist. Diese Eigenschaften, gepaart mit einer speziellen Schalentechnik nach Iglhaut, bieten neue Dimensionen bei der horizontalen sowie vertikalen Augmentation.

Die Lösung liegt in der Auflösung

Basis der resorbierbaren Implantate ist ein Polymer besonderer Art: Resorb x®, ein zu 100 % amorphes, nicht kristallines Poly-D-L-Laktid (PDLLA). Dieses garantiert nicht nur einen kontrollierbaren und sicheren biologischen Abbau, sondern ist auch in höchstem Maße gewebeverträglich.

Die komplexen Polymerketten (1) des PDLLA absorbieren die H2O-Anteile der Körperflüssigkeit (2) aus der Umgebung (Hydrolyse). Das eingelagerte Wasser spaltet die Polymerketten stetig in immer kürzere Molekülketten (3) und (4). Der menschliche Stoffwechsel wandelt die D- und L-Laktide in Kohlendioxyd und Wasser um, die natürlich ausgeschieden werden. Der Abbau erfolgt kontrolliert und frei von Rückständen.