Additive Manufacturing (AM) - Eröffnet Ihnen völlig neue Möglichkeiten in der Implantatgestaltung und deren Oberflächen!

Wie funktioniert's?

Unter Additive Manufacturing versteht man einen 3-D Druckprozess aus dem Umfeld der generativen Fertigungsverfahren. In einer Hochdruckkammer wird Titanpulver mit Hilfe einer Rakel oder Rolle in den Arbeitsbereich transportiert. Ein Laserstrahl wird über einen Spiegel reflektiert, trifft auf das Titanpulver und bringt dieses zum Schmelzen (deshalb auch Lasermelting genannt). Das Material wird somit hoch verdichtet. Hat der Laser eine Arbeitsebene abgearbeitet, so wird die Arbeitsplattform abgesenkt und eine neue Schicht von Titanpulver aufgetragen. So wird Schicht um Schicht das Werkstück additiv gefertigt. Da die Leistungsdichte des Lasers extrem hoch ist, entstehen hochverdichtete und sehr formstabile Werkstücke.

 

AM-Verfahren

Welche Vorteile ergeben sich für den Anwender?

Im Kern lassen sich die Hauptvorteile des Additive Manufacturings wie folgt zusammenfassen:

  • Schnell: Es werden keine weiteren Werkzeuge oder Vorrichtungen  benötigt
  • Vielseitig: Freie Gestaltung der Implantate und deren Oberfläche
  • Osteokonduktiv: Ein offen gestalteter Implantatkörper ermöglicht das Einwachsen körpereigener Zellstrukturen
  • Komplexe Formen wie z.B. Waben-, Gitter oder poröse Strukturen sind möglich
  • Hochfest: Die Dichte und damit die Festigkeit des Materials wird höher sein als die eines vergleichbaren Werkstücks aus Reintitan