Indikationen

  • Posttraumatische Rekonstruktionen
  • Verlust der knöchernen Integrität
  • Schädel-Hirn-Traumen mit Anstieg des intrakraniellen Drucks
  • Tumoren, Geschwüre, Zysten
  • Aufgetretene Infektionen oder Abstoßungsreaktionen bei Kranioplastien
  • Begrenztes Angebot an autologen Knochentransplantaten

 

 

 

 

Mit "Additive Manufacturing" stehen Kliniken und Ärzten völlig neue Möglichkeiten zur Verfügung, um patientenspezifische Implantate innerhalb kürzester Zeit zu realisieren. Hier sei als Beispiel die Versorgung einer Orbitabodenfraktur genannt, welche die KLS Martin Group in Zusammenarbeit mit den Kliniken innerhalb von fünf bis zehn Arbeitstagen leisten kann. Dieses Zeitfenster, sowie höchste Qualität und Planungssicherheit exakt passender Implantate, war aufgrund der aufwändigeren Prozesskette, bis dato nicht möglich.

Generativ gefertigtete Implantate schließen diese Lücke: Sie werden CAD-gestützt konstruiert und ohne Umwege gefertigt. Wichtige Designmerkmale wie zum Beispiel gerundete, atraumatische Kanten, der ebenfalls mit aufgebrachte Insertionsvektor oder eine Messskala können gleich mit realisiert werden.  

Das Implantat wir nach den Anforderungen und Bedürfnissen der Indikation so konstruiert und gefertigt, dass es den Weg nahezu von selbst in den Situs findet. Abweichungen zur präoperativen Planung, Fehlstellungen oder Interferenzen mit umgebendem Gewebe sind somit nicht zu erwarten.

Ein weiterer Vorteil des Implantats ist, dass es rigide und belastbar ist und dass es nicht federn wird.

Anordnung von verschiedenen Defekten

Prof. Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich

Dr. Dr. Majeed Rana