Gestern und Heute | Unternehmensgeschichte

1896_Ursprünge I

Ludwig Leibinger gründet einen Uhrmacherbetrieb. Bald schon verlegt er sich auf chirurgische Instrumente. Bereits 1912 übergibt er den Betrieb an seinen Sohn, der 1923 Gesellschafter an der Gebrüder Martin Vertriebsorganisation wird. Heute wird die Karl Leibinger Medizintechnik, Mühlheim, in vierter und fünfter Generation geleitet.

1922_Ursprünge II

Fritz Hüttinger gründet in Freiburg einen Betrieb, der sich bald schon auf elektromedizinische Geräte spezialisiert. Karl Leibinger Medizintechnik erwirbt 2004 die Firma. Heute ist sie als KLS Martin GmbH & Co. KG, Teil der Gruppe – spezialisiert auf Hochfrequenz- und Lasergeräte.

1923_Gründung

Unter dem Druck der Inflation schließen sich sechs Tuttlinger Instrumentenmanufakturen zu einem Kooperationsverbund zusammen und gründen unter der Initiative von Rudolf Buck die Vertriebsorganisation Gebrüder Martin. Die Firma Karl Vögele wird Gesellschafter der Gruppe.

Weiterentwicklung innovativer Werkstoffe und Techniken, Erweiterung des Produktspektrums

1936_Sortimenterweiterung
Der erste Katalog mit dentalchirurgischen Instrumenten erscheint.

1950er_Werkstoffkompetenz
Beginn der Fertigung von Edelstahlinstrumenten.

1960er_HF-Chirurgie
Entwicklung und Produktion elektromedizinischer Geräte.

1970er_CMF-Chirurgie
In enger Zusammenarbeit mit Professor Maxime Champy und der SORG-Gruppe entstehen innovative Osteosynthese-Systeme für die Kraniomaxillofaziale Chirurgie.

1978_OP-Leuchten
Entwicklung und Fertigung einer neuen Produktlinie.

1990er_Forschung und Entwicklung
Grundlegende Erneuerung und Erweiterung des Produktsortiments. Neue Operationsleuchten, weitere Elektrochirurgiegeräte. Entwicklung und Produktion von Lasergeräten. Beginn von Forschung und Entwicklung resorbierbarer Implantate im Spritzgussverfahren unter Reinraumbedingungen.

1992_Handchirurgie
Entwicklung und Fertigung der Herbert Ulnakopfprothese®, mit der KLS Martin in Europa und Australien Marktführer ist.


Zürich Pediatric Ramus Distraktor

1999_CMF-Chirurgie
Die zweite Produktgeneration der Osteosynthese-Systeme für die CMF-Chirurgie kommen auf den Markt. Mit den Distraktoren im Zürcher Design ist KLS Martin heute Weltmarktführer.


2002_Sterilcontainer
Mit MicroStop® legt KLS Martin den ersten Sterilcontainer mit filterloser Keimbarriere vor. Die Innovation basiert auf einer Entdeckung von Louis Pasteur.

2003_HF-Chirurgie
Das erste intuitiv zu bedienende Elektrochirurgiegerät maXium® setzt Maßstäbe in Bedienungsfreundlichkeit.

2006_Innovation
Mit SonicWeld Rx® läutet KLS Martin eine neue Ära in der Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Neurochirurgie ein. Bei dem Verfahren werden resorbierbare Implantate mit modernster Ultraschalltechnologie in der Knochenstruktur verschweißt. Dabei entsteht eine bislang nicht gekannte dreidimensionale Stabilität.


marLED®

2006-2007_OP-Leuchten
2006 bringt KLS Martin die modernste Gasentladungsleuchte marLux® auf den Markt. Bereits ein Jahr später folgt eine weitere Leuchtenserie mit Leuchtdioden der zweiten Generation: marLED® - ausgezeichnet mit dem red dot award 2008 und dem Focus Green 2008 Silver.


2007_Laserchirurgie
Mit diomax® bringt KLS Martin einen Diodenlaser auf den Markt, der von der ambulanten Praxis bis hin zum endoskopischen High-Tech-Operationssaal ein breites Anwendungsspektrum findet - ein echtes Multitalent für die moderne Chirurgie.

2011_Oralchirurgie
Mit PDLLA-Formstücken wie dem Alveolenprotektor sowie Membranen, Folien und SonicPins legt KLS Martin die Grundlage für die schonende Kieferaugmentation mit SonicWeld Rx®.

2011_Laserchirurgie
Mit dem Limax® präsentiert KLS Martin ein Lasergerät mit der optimalen Wellenlänge für die gezielte Entfernung von Lungenmetastasen bei weitgehender Schonung gesunden Gewebes.

2011_Modulare OP-Systeme
Unter dem Namen marWorld startet KLS Martin ein umfassendes Programm für die Komplett-Ausrüstung von OPs.

Unternehmensentwicklung und Tochtergesellschaften

1931_Internationalisierung
Der erste Chirurgie-Hauptkatalog erscheint und leitet eine Phase der Internationalisierung ein. Heute ist das Unternehmen weltweit vertreten - in vielen Ländern durch eigene Tochtergesellschaften. Auch der Hauptkatalog, "Der große Rote", ist mit seinen über 16.000 Instrumenten aus kaum einer Klinik mehr wegzudenken - er ist auch online verfügbar.

1990_Gesellschafter
Die Stuckenbrock Medizintechnik GmbH wird gegründet. 1998 verschmilzt sie mit der Karl Vögele Medizintechnik GmbH, die bereits seit 1884 in Tuttlingen chirurgische Instrumente fertigt und 1923 Gesellschafter an der Gebrüder Martin Vertriebsorganisation wird.

1992_Italienische Tochtergesellschaft
Die Martin Italia S.r.l. mit Sitz im Großraum Mailand nimmt ihren Betrieb auf.

1993_USA
Die Karl Leibinger Medizintechnik gründet in Jacksonville, Florida, die KLS Martin L.P., die fortan Spezialprodukte für die Kraniomaxillofaziale Chirurgie, Plastische Chirurgie und Neurochirurgie vertreibt. Die KLS Martin L.P., USA, beschäftigt heute mehr als 200 Mitarbeiter und ist Gesellschafter der Gebrüder Martin GmbH.

1995_Japanische Tochtergesellschaft
Geschäftskontakte mit Japan bestanden bereits seit den 1950er Jahren, seit Mitte der 1990er verfügt die Gruppe mit Nippon Martin K.K. in Osaka über eine eigene Tochtergesellschaft.

1995_Niederländische Tochtergesellschaft
Im gleichen Jahr geht in Huizen bei Amsterdam die Martin Nederland / Marned B.V. an den Start.

2005_Französische Tochtergesellschaft
In Colmar nimmt die KLS Martin France SARL den Betrieb auf und vertreibt die Produktgruppen aus den Bereichen Kieferchirurgie, HNO, Orthopädie und Laser. Der Vertrieb der Elektrochirurgiegeräte, der OP-Lichtsysteme sowie der chirurgischen Instrumente und Sterilcontainer läuft über den französischen Kooperationspartner Paramat.

2007_Repräsentanz Russland
KLS Martin eröffnet ein Büro in Moskau.

2010_Repräsentanz China
KLS Martin eröffnet ein Büro in Shanghai.

2011_Repräsentanz Dubai
KLS Martin eröffnet ein Büro am persischen Golf.

2011_Englische Tochtergesellschaft
KLS Martin gründet eine eigene Tochtergesellschaft in Großbritannien im Zentrum der Stadt Reading, nicht weit von London entfernt.