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Implantate | Sternumverschluss

Implantate und Implantatsysteme
Sternumverschluss

Die Operation am offenen Herzen ist erfolgreich verlaufen. Jetzt muss nur noch das Sternum geschlossen werden. Für den Sternum-Verschluss gibt es nun ein neues Verfahren: Sternal Talon® von KLS Martin.

Implantatvarianten

Das System ist in einer Single- und einer Double-Version einzeln steril verpackt verfügbar. Die Single-Version gibt es in den fünf Breitenvarianten XS, S, M, L und XL, die Double-Version in den zwei Breitenvarianten S und M.

Beide Versionen sind in den vier Fußplattentiefen 11 mm, 14 mm, 17 mm und 20 mm verfügbar.

Anwendung

Ein spezieller Ratschenmechanismus ermöglicht das einfache Öffnen und Schließen der Sternal-Talon®-Implantate. Je nach Positionierung der Stellschraube auf der Vorderseite der Implantate greift oder entriegelt der Ratschenmechanismus. Die intraoperative Platzierung erfolgt in drei einfachen Schritten. Das Sternum lässt sich somit zeitsparend, sicher und unkompliziert verschließen.

1. Breite und Dicke des Sternums werden exakt ausgemessen und danach die entsprechende Implantat-Größe gewählt.

2. Der geöffnete Sternal Talon® wird im Winkel von 45 Grad eingeführt und parallel zum Sternum platziert.

3. Die Stellschraube des Sternal Talon® wird auf die Schließposition gestellt, wodurch der Ratschenmechanismus ineinandergreift. Das Zusammenführen der beiden Klammerhälften erfolgt mit Hilfe einer Reduzierklemme, bis das Implantat fest geschlossen ist. Zuletzt wird die Stellschraube auf die Verriegelungsposition gedreht.

Und im Fall der Fälle: einfach wieder öffnen.

Durch die einfache Funktionsweise des Ratschenmechanismus lassen sich die Sternal-Talon®-Implantate auch bei einem erforderlichen Noteingriff unmittelbar nach der OP schnell und einfach wieder öffnen.

 

Für die einfache Handhabung des Sternal-Talon®-Systems bieten wir eine Auswahl an passendem Instrumentarium an.

Hohe Sicherheit bei Risikopatienten

Die revolutionäre Brustbeinklammer aus biokompatiblem Titan fügt das Brustbein unmittelbar stabil zusammen, ohne in den Knochen einzudringen. Durch seine spezielle Konstruktion werden die auf das System einwirkenden Kräfte auf eine große Auflagefläche verteilt – ein Vorteil insbesondere bei der Behandlung von Risikopatienten, die z.B. an krankhafter Fettsucht, Diabetes oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden. Darüber hinaus eignet sich das System gut für Rekonstruktionsverfahren.