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IPS Implants® Radius

Individual Patient Solutions

IPS Implants®

Für jeden Patienten die richtige Wahl „nach Maß“

Patientenspezifische Implantate, Planungshilfen und anatomische Modelle werden mit den neuesten Fertigungstechnologien aus verschiedenen
Materialien hergestellt. Dank computer-basierter Planung und funktionalisierter patientenspezifischer Implantate kann die präoperative Planung in bisher ungekannter Präzision im OP umgesetzt werden.

Basierend auf der Planung mit unseren Designern und der weiteren Fallbehandlung und -kommunikation im IPS Gate® erhalten Sie schließlich ein nach Ihren Wünschen hergestelltes IPS®-Implantat. Dadurch liefert die IPS®-Produktfamilie einen vielfältigen Service rund um das patientenspezifische Implantat.

Video | IPS Implants Radius Reconstruction OP-Technik

Was unsere Anwender sagen

Dr. med. Stephan F. Schindele, Schulthess Klinik, Zürich, Schweiz: "Die 3-dimensionale Rekonstruktion von in Fehlstellung verheilten Frakturen des Unterarmes hat sich mittlerweile an verschiedenen Zentren bewährt und in der Literatur wird bis heute bei dieser noch jungen Technik über gute Resultate berichtet. Durch diese Technik kann einerseits die Präzision der Korrektur erhöht werden und mit entsprechender Erfahrung auch die Dauer der OP verkürzt werden. Insbesondere bei komplexen Rekonstruktionen mit Rotationsfehlstellungen kann auf den Einsatz dieser Technik nicht mehr verzichtet werden. Die Fixation der Korrektur mit einem individuellen Implantat wird zudem in vielen Fällen der individuellen Anatomie in jedem einzelnen Fall gerecht."

Dr. Jan-Ragnar Haugstvedt, Østfold Hospital, Moss, Norwegen: "After many years as a hand surgeon, one of the most challenging procedures to perform is correction of malunited forearm fractures that the patient suffered from in childhood. Using 3D reconstruction of the contralateral (non-injured) arm, and patient-specific guides and plates, the correction has been made “easy” with good results and happy patients."

Dr. med. Philip Grieve, Blackrock Clinic, Dublin, Irland: "With regards to the case in question, I simply wouldn’t have been able to treat this complex intra-articular malunion effectively without a patient specific implant and the 3D planning involved. On the day of surgery the support KLS Martin provided was top class and ensured the surgery was performed to the highest standard possible. I’m looking forward to my next case already."

Dr. med. Niels Schep, Maasstad Ziekenhuis Rotterdam, Niederlande: "IPS® provides me with the tools to plan and execute complex extra-articular malunions of the distal radius. Moreover, recently we also successfully completed intra-articular corrections with the help of patient-specific 3D-printed guides and titanium plates."

MUDr. Radek Kebrle, Vysoke nad Jizerou Hospital, Tschechien: "3D planning and customized 3D printing in reconstructive surgery start to be inevitable solution for certain pathologies. Their use during reconstruction of intraarticular malunions of distal radius gives us a chance to reconstruct more complex cases that would be otherwise indicated for salvage."

IPS Implants® Radius Reconstruction extra-artikulär

IPS Implants® Radius Reconstruction

  • Patientenspezifische extra-artikuläre Radiusrekonstruktion
  • Additiv gefertigte Implantate, Bohr- und Markierungslehren und Modelle aufbauend auf den individuellen Patientendaten
  • Spiegelung der intakten Knochen und Angleichung an das vorherrschende anatomische Umfeld
  • Intra-operative Flexibilität in der Fixierung durch den Einsatz von Ø 2.5 mm und/oder Ø 3.0 mm smartDrive® Schrauben
IPS Implants® Preprosthetic

IPS Implants® Radius Reconstruction

  • Patientenspezifische intra-artikuläre Radiusrekonstruktion
  • Additiv gefertigte Implantate, Bohr- und Markierungslehren und Modelle aufbauend auf den individuellen Patientendaten
  • Spiegelung der intakten Knochen und Angleichung an das vorherrschende anatomische Umfeld
  • Intra-operative Flexibilität in der Fixierung durch den Einsatz von Ø 2.5 mm und/oder Ø 3.0 mm smartDrive® Schrauben
IPS Implants® Forearm Reconstruction

IPS Implants® Forearm Reconstruction

  • Patientenspezifische Unterarmrekonstruktion
  • Additiv gefertigte Implantate, Bohr- und Markierungslehren und Modelle aufbauend auf den individuellen Patientendaten
  • Spiegelung der intakten Knochen und Angleichung an das vorherrschende anatomische Umfeld
  • Präzise Positionierung der Bohr- und Markierungslehre anhand von Referenzpunkten durch distale Kirschnerdraht-Aufnahmen
  • Intra-operative Flexibilität in der Fixierung durch den Einsatz von Ø 2.5 mm und/oder Ø 3.0 mm smartDrive®-Schrauben

Generative Fertigungsverfahren,
Additive Manufacturing

Selective Lasermelting

Selective Lasermelting (SLM) ist ein 3D-Druckprozess im Kontext der generativen Fertigungsverfahren. 

Titanpulver wird in einer Hochdruckkammer mit Hilfe einer Rakel oder Rolle in eine Arbeitskammer befördert. Ein Laserstrahl wird über einen Spiegel in die Arbeitskammer reflektiert und trifft dort auf das Titanpulver. Das Auftreffen des Laserstrahls bringt das Pulver zum Schmelzen (daher der Begriff Lasermelting) und verdichtet es so. Nachdem der Laser eine Arbeitsebene abgearbeitet hat, wird die Arbeitsplattform (Tisch) abgesenkt und eine neue Schicht von Titanpulver aufgetragen. Dadurch wird das Werkstück Schicht um Schicht additiv gefertigt. Da die Leistungsdichte des Lasers extrem hoch ist, entstehen hochverdichtete dreidimensionale Werkstücke.

Dieses Fertigungsverfahren ermöglicht die Herstellung patientenspezifischer Implantate aus additiv gefertigtem Titan.
 

Selective Lasersintering und Stereolitografie

Auch Selective Lasersintering und die Stereolitografie zählen zu den generativen Fertigungsverfahren. Selective Lasersintering (SLS) folgt demselben Funktionsprinzip wie das Selective Lasermelting mit dem Unterschied, dass als Ausgangsmaterial alle Materialien, die sich thermoplastisch verhalten, eingesetzt werden. Kunststoffpulver (z.B. Polyamid (PA)) ist ein häufig verwendetes Material. Mit dieser Methode werden Bohr- und Markierungslehren oder anatomische Modelle hergestellt.

Bei der Stereolitografie (SLA) befindet sich das Werkstück in einem Flüssigbad aus Photopolymer (z. B. Epoxidharz), in das es nach und nach tiefer abgesenkt wird. Bei jedem Schritt fährt ein Laser über den Ausgangsstoff, um ihn in dünnen Schichten auszuhärten, damit die gewünschte Form geschaffen werden kann.

Das Stereolithografie-Verfahren ist das bisher am längsten genutzte 3D-Druck-Verfahren mit der Konsequenz, dass auf große Erfahrungswerte aufgebaut werden kann. In der Regel wird dieses Verfahren zur Herstellung von anatomischen Modellen verwendet.

Werkstoffe der IPS Implants®

Additive Manufacturing Titanium

Komplett freie Oberflächen können ohne Werkzeuge und Vorrichtungen erstellt werden. Es bestehen bislang ungekannte Möglichkeiten in der Oberflächengestaltung.
Umformungsprozesse werden nicht mehr benötigt.

Werkstoff: Ti-Legierung Ti6Al4V

Spezifiziert nach: ASTM F136 -02a (ELI Grade 23)

Sterilisation:     Dampfsterilisation bei 132 °C
EN 285 / ANSIA / AAMI / ISO 11134 – 1993

Vorteile: 

  • Komplette Gestaltungsfreiheit des Werkstoffs und seiner Oberfläche
  • Exakte Passgenauigkeit
  • Hohe Stabilität
  • Offene Strukturen sind möglich
  • Schnell

Einschränkungen: 

  • Ggf. sind Revisions-OPs nur unter erhöhtem Aufwand möglich
  • Intraoperatives Zuschneiden nahezu nicht möglich

Der einfache Weg zu IPS Implants®

Um mit der patientenspezifischen Planung zu beginnen, werden in einem ersten Schritt die Patientendaten und sonstige fallbezogene Informationen in das IPS Gate® hochgeladen. Das IPS Gate® ist eine Plattform, die Anwender zuverlässig und effizient durch den Prozess der Anfrage, der Planung einschließlich möglicher Korrekturen und der Fertigstellung patientenspezifischer Produkte führt. Das intuitive Konzept bietet den Anwendern maximale Mobilität, Flexibilität und Funktionalität.

Anschließend prüfen IPS®-Entwickler die Qualität der Daten und bereiten die Fallplanung mit den vorab bereitgestellten Informationen und Wünschen der Anwender vor. Die integrierte Chat-Funktion ermöglicht den unmittelbaren Kontakt und direkte Kommunikation zwischen den Beteiligten. Über Chat-Kommunikation und Web-Meetings werden die Fallplanungen und Produktdesigns gemeinsam besprochen, angepasst und ggf. überarbeitet.

Entspricht das Design den Wünschen der Anwender, kann er oder sie das Design direkt über das IPS Gate® digital zur Produktion freigeben. Simultan erhalten die Anwender das wirtschaftliche Angebot und bestätigen dieses durch Senden der offiziellen Bestellung.

Sobald die Freigabe der Anwender vorliegt, startet die Produktion der IPS Implants®. Im Anschluss werden die Produkte auf schnellstem Wege zu den Anwendern verschickt und können bei der Operation eingesetzt werden.
 

Rechtliche Grundlagen für IPS Implants®

Gemäß den Vorschriften des MPG § 3 Satz 8  ist eine Sonderanfertigung ein Medizinprodukt, das nach schriftlicher Verordnung nach spezifischen Auslegungsmerkmalen eigens angefertigt wird und zur ausschließlichen Anwendung bei einem namentlich benannten Patienten bestimmt ist. Aus diesem Grund wird für jeden Fall eine eigene Anfrage benötigt. 

Bei der schriftlichen Verordnung handelt es sich um die Freigabe des technischen Angebots (Design der Produkte). Diese ist vom Anwender simultan zur erforderlichen Bestellung des wirtschaftlichen Angebots unterschrieben einzureichen, wenn er mit der von ihm gewünschten Fallplanung einverstanden ist.

Ohne dieses zwingende regulatorische Dokument ist ein Versand grundsätzlich nicht zulässig.
 

Häufig gestellte Fragen

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