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Das Thema Unternehmensübergabe ist vor allem im Mittelstand in aller Munde. Bis 2022 steht in rund 150.000 Unternehmen in Deutschland die Regelung der Unternehmensnachfolge an, so eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung in Deutschland.

Mit diesem Thema befassten sich auch Karl und Christian Leibinger, geschäftsführende Gesellschafter der KLS Martin Group. Karl Leibinger hatte die Übergabe an seinen Sohn Christian frühzeitig geplant. Mit 60 hatte er einen Plan, wie die Übergabe erfolgen sollte, mit 65 sollte sie abgeschlossen sein. Innerhalb von fünf Jahren wollte er alle Verantwortlichkeiten sukzessive an seinen Sohn übergeben.

Heute – im Alter von 69 Jahren – blickt Karl Leibinger auf eine erfolgreiche Unternehmensübergabe zurück. Mit 65 Jahren hatte er alle Gesellschafteranteile übergeben. „Auch dies gehört zum Vertrauen in die Nachfolge“, so Karl Leibinger. Vater und Sohn ist es heute noch wichtig, dass sie zu Mitarbeitern und Kunden mit einer Stimme sprechen, gleichgültig was vorher intern diskutiert wurde.

Karl Leibinger gibt zu, dass es am Anfang manchmal wehtat, wenn nun sein Sohn und nicht mehr er an allem beteiligt war. Aber bald war er sehr stolz, dass sein Sohn Christian bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern die gleiche Akzeptanz fand wie er und heute das Unternehmen auch zu seiner Zufriedenheit steuert.

Christian Leibinger war früh klar, dass er einmal in das eigene Unternehmen einsteigen wird. Nach seinem Abitur studierte er daher zunächst Betriebswirtschaft und arbeitete anschließend in einer Unternehmensberatung. Damit folgte er der Empfehlung seines Vaters, auf jeden Fall nach der Ausbildung erst einmal in einem anderen Unternehmen Erfahrungen zu sammeln, bevor er ins eigene Unternehmen einsteigt. Den Einstieg in die KLS Martin Group machte er in den USA. Dort arbeitete er ein Jahr im Vertrieb und lernte so das Medizintechnikgeschäft von der Pike auf.

Karl Leibinger arbeitet heute noch von Dienstag bis Donnerstag für die KLS Martin Group und kümmert sich vor allem um verschiedene Bauvorhaben. Eigentlich sollte das Schulungszentrum KLS Martin WORLD in Tuttlingen sein Abschlusswerk sein, doch arbeitete er zur Zeit an der Produktionserweiterung bei Karl Leibinger Medizintechnik in Mühlheim, deren Fertigstellung im Frühjahr 2020 geplant ist.

Die Anfänge von Karl Leibinger

Karl Leibinger trat 1974 im Alter von 24 als Geschäftsführer in das Familienunternehmen Karl Leibinger Medizintechnik in Mühlheim an der Donau ein, nachdem sein Vater bei einem Autounfall in Mexiko ums Leben gekommen war. Unerwartet früh übernahm er damit in vierter Generation die Leitung des Familienunternehmens. Damals beschäftige das Unternehmen 110 Mitarbeiter. Heute sind es 375. Wichtige Meilensteine erreichte er auch innerhalb der KLS Martin Group. So erweiterte er sukzessive das Produktprogramm der Unternehmensgruppe und forcierte dessen Internationalisierung.

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