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Das familiengeführte Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen konnte im Jahr 2020 einen weltweiten Umsatz in Höhe von 288 Mio. EUR erwirtschaften. Im Vergleich zu 2019 entspricht dies einem Rückgang von ca. 4%. Im internationalen Branchenvergleich und angesichts der weltweiten Pandemie zeigt man sich jedoch zufrieden mit dem Verlauf des zurückliegenden Geschäftsjahres.

Maßgeblich beteiligt am Gesamtumsatz waren wie in den vergangenen Jahren die USA, Deutschland, Italien, Indien, China und Großbritannien. Im US-amerikanischen Markt und in einigen europäischen Märkten konnte sogar ein leichtes Umsatzplus erreicht werden.

Obwohl bei der KLS Martin Group über das Jahr eine akzeptable Auslastung vorlag, sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie bei Umsatz und Kosten spürbar. Die Kosten für die verschiedenen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus belaufen sich mittlerweile auf über 600 Tsd. EUR. Doch der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht bei dem Familienunternehmen an oberster Stelle. Deshalb habe man in der Produktion einen Schichtbetrieb eingeführt, zusätzliche Schutzmaßnahmen an den Arbeitsplätzen installiert, in die IT-Infrastruktur investiert und bereits frühzeitig begonnen, die Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. „Die Mitarbeiter und ihre Angehörigen wurden mit kostenlosen Schutzmasken ausgestattet und die Eltern von betreuungsbedürftigten Kindern bekamen in 2020 und 2021 jeweils fünf Tage Sonderurlaub für die Kinderbetreuung“, erklärt Geschäftsführer Karl Leibinger.

Mittlerweile werden alle Meetings online abgehalten und auch die weltweite Vertriebstagung im Januar wurde komplett digital durchgeführt. „Die meisten Veranstaltungen konnten nicht wie geplant stattfinden. Um den Kontakt zu unseren Kunden und Fachhandelspartnern trotz Lockdown aufrecht zu erhalten, haben wir nach neuen Möglichkeiten gesucht und Webinare angeboten, die sehr gut angenommen wurden. In 2020 haben wir mehr als 100 Webinare mit über 19.000 Teilnehmern durchgeführt“, berichtet Geschäftsführer Michael Martin.

2020 war auch sonst ein ereignisreiches Jahr für das schwäbische Familienunternehmen. Im April hat die Firma Karl Leibinger aus Mühlheim den maßgeblichen Geschäftsbetrieb der Firma Stuckenbrock und deren Anteile an Gebrüder Martin übernommen. Dadurch befinden sich nun alle Unternehmen der KLS Martin Group vollständig im Besitz der Familie Leibinger.

Im Juli wurde nach intensiver Planungsphase und 15-monatiger Bauzeit das neue Produktionsgebäude „Gebäude 70“ in Mühlheim bezogen. Auf rund 5.400m² verteilt auf drei Ebenen wurden moderne Arbeitsplätze für die Entwicklung und Produktion von Implantaten und Biomaterialien geschaffen.

Und auch für 2021 hat sich die KLS Martin Group viel vorgenommen. „Wir blicken positiv in das Jahr 2021, für das wir ein Umsatzwachstum im oberen einstelligen Bereich planen. Insbesondere in den Bereichen virtuelle Planung von chirurgischen Eingriffen und patientenspezifische Implantate erwarten wir weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstum“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Christian Leibinger.
 

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