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Rauchgasabsaugung maXium® smart Vac
Rauchgasabsaugung marVac®

Hochfrequenzchirurgie

Rauchgasabsaugung – Rauchgase im OP vermeiden!  

Rauchgase bestehen ungefähr zu 95 % aus Wasserdampf. Die anderen 5 % machen Blut, Gewebepartikel, Viren und Bakterien aus – eine Mischung, die man ungern einatmen möchte. Falls man es doch tut, kann dies zu Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen, aber im schlimmsten Fall auch Langzeitfolgen, wie Depressionen führen. Das Einatmen dieser Partikel ist aber nicht unumgänglich, sondern kann durch den Einsatz von Rauchgasabsaugungssystemen vermieden werden.  

 

Für einen rauchfreien OP!

Das speziell konzipierte Filtersystem des Rauchgasabsaugungssystems, welches dem ULPA-Standard entspricht, bietet verlässlichen und effektiven Schutz im Operationssaal. Die vergrößerte Filterinnenfläche sorgt für eine hohe Lebensdauer des Filtersystems. Ein notwendiger Filterwechsel wird vom Gerät angezeigt. Das Ergebnis: Die Rauchgasabsaugung marVac® bzw. maXium® smart Vac, in Kombination mit unseren HF-Chirurgie- und Lasergeräten, garantiert eine freie Sicht auf das Operationsfeld, Sicherheit für den Patienten und das OP-Team sowie eine ergonomische Arbeitsweise! 

 

Rauchgasabsaugung marVac®

maXium® smart Vac

Die Rauchgasabsaugung maXium® smart Vac wird in den HF-Gerätewagen maXium® smart Cart eingebaut.  Die Absaugparameter können direkt im Anwenderprogramm des HF-Gerätes maXium® abgespeichert werden.

 

Rauchgasabsaugung marVac®

marVac®

Die Rauchgasabsaugung marVac® kann mit dem HF-Gerät maXium® auf der Deckenampel platziert werden. Die Absaugparameter werden direkt im Anwenderprogramm des HF-Gerätes maXium® abgespeichert.

 

smartOne® VAC

smartOne® VAC

smartOne® VAC-Handgriffe mit integrierter Rauchgasabsaugung filtern die schädlichen Rauchgase direkt im Operationsfeld und gewährleisten so saubere Luft und eine freie Sicht. Durch die Teleskopfunktion erhält der Operateur die maximale Flexibilität mit ergonomischen Design. Die einzigartigen Rauchgaselektroden können in zahlreichen Indikationen verwendet werden.

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smartOne

Wann und wo entstehen Rauchgase?

Rauchgase sind ein sichtbares und übelriechendes Nebenprodukt, das durch die Zerstörung und Verdampfung von Gewebe und Zellmaterial in verschiedenen chirurgischen Verfahren, z. B. bei der Koagulation von Gewebe mittels Hochfrequenzchirurgiegeräten oder chirurgischen Lasern, erzeugt wird.

Welche Risiken entstehen durch Rauchgase?  

  • Für das OP-Team: Eingeschränkte Sicht im OP-Feld und damit verbundene Verzögerungen während des Eingriffs.
     
  • Für die Patienten: Die Rauchgase können zu einer erhöhten Kohlenmonoxidbelastung führen, welche die Fähigkeit des Patienten Sauerstoff über die roten Blutkörperchen zu transportieren verringert.

Welche gesundheitlichen Folgen können durch das Einatmen von Rauchgasen entstehen?

Mögliche Kurzzeitfolgen: 

  • Kopfschmerzen 
  • Schwächegefühl 
  • Übelkeit 
  • Muskelschwäche 
     

Mögliche Langzeitfolgen: 

  • Depressionen 
  • Mutationen und Fehlbildungen 
  • Bei Männern: Beeinträchtigung der Spermien

Rauchgaspartikel im Vergleich mit Zigarettenrauchpartikeln   

Wussten Sie, dass die Verbrennung von einem Gramm Gewebe und Zellen ein toxisches Potenzial freisetzt, das mit dem Rauchen von drei bis sechs Zigaretten ohne Filter vergleichbar ist? 
 
Ohne Schutzmaßnahmen kann ein großer Teil der Rauchgaspartikel während eines chirurgischen Eingriffs eingeatmet werden.  
 
Die Partikelgröße von Zigarettenrauch beträgt 0,1 – 3,0 μm. Zum Vergleich: Partikel in der Elektrochirurgie haben eine Größe von 0,1 – 5,0 μm.

smartOne Handstück komplett und Partikelgröße

Wie schütze ich mich gegen Rauchgase? 

Der beste Schutz gegen Rauchgase ist die direkte Absaugung der Emissionen an der Entstehungsstelle. Die folgenden Organisationen empfehlen die Verwendung einer Rauchgasabsaugung im OP in Kombination eines Elektrochirurgiegeräts: AORN, EORNA, OSHA, NIOSH. Der Einsatz einer Rauchgasabsaugung verhindert, dass die Dämpfe, Gase oder Partikel direkt in die Atemwege des OP-Teams und des Patienten gelangen. Eine natürliche oder technische Belüftung des OPs kann das Risiko von Rauchgasen zusätzlich reduzieren.

Weitere Informationen zum Thema

Fühlen Sie sich über das Thema chirurgischer Rauch im Operationssaal aufgeklärt?

In der Umfrage "Zur Prävention von Rauchgas im Operationssaal" der Zeitschrift für medizinische Prävention ASO wurde festgestellt, dass sich nur wenige Chirurgen und Assistenten über das Thema Rauchgase aufgeklärt fühlen.  

Was ihr Arbeitsteam betrifft, so waren 65,4 % der Befragten in Praxen und deutlich mehr in Krankenhäusern (86,1 %) der Ansicht, dass das Bewusstsein des Teams für Gesundheitsrisiken "gering" oder "nicht vorhanden" war. Etwa 52 % der Befragten in Krankenhäusern und 65 % in ambulanten Einrichtungen gaben an, spezielle Absaugsysteme zu verwenden, um chirurgischen Rauch zu erfassen. 

 

Quelle: Michaelis, M., A. Nienhaus, and U. Eickmann. 2020. On the prevention of surgical smoke in operating rooms: Experiences and perceptions of risk among surgeons and nursing assistants. ASU – Zeitschrift für medizinische Prävention, accessed 28 January 2022, https://www.asu-arbeitsmedizin.com/wissenschaft/erfahrungen-und-gefaehrdungswahrnehmung-von-chirurgen-und-pflegerischem 

Kennen Sie die internationalen Empfehlungen für Arbeitsschutzmaßnahmen im Bezug auf chirurgischen Rauch im OP?

International gibt es unterschiedliche Empfehlungen für die Arbeitsschutzmaßnahmen in Bezug auf Rauchgas: 

 

Deutschland 

Geltende Vorschriften: Technische Regel für biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 250 und Technische Regeln für Gefährliche Stoffe (TRGS) 525: 

  • Gefährdungsanalyse 
  • Risikomanagement mit verschiedenen lokalen Absauganlagen und raumlufttechnischen Anlagen 
  • Unterweisung der Beschäftigten zur chirurgischen Rauchgasabsaugung und –reduzierung 
  • Prävention durch technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen 

 

Großbritannien 

Entwicklung eines Leitfadens über chirurgisches Rauchgas durch die Gesellschaft British Occupational Hygiene Society (BOHS). Folgende Schutzmaßnahmen werden empfohlen, z. B. 

  • der Einsatz von lokalen Reinigungsventilatoren 
  • Einsatz einer chirurgischen Rauchgasabsaugung mit einer Absaugleistung von 22 l/min 

 

Nordische Länder 

  • Unterscheidung zwischen Laser- und diathermischem Rauch. Untersuchungen zeigen, dass auch diathermischem Rauch ungesunde Substanzen beinhalten kann. Daher lautet die Empfehlung, dass Maßnahmen ergriffen werden sollen, diesen zu eliminieren.  

 

Kanada 

Empfehlungen des kanadischen Normeninstituts Canadian Standard Association (CSA Group):  

  • Dokumentation der Gefahren, welche durch chirurgischen Rauch entstehen können   
  • Hervorhebung der Bedeutung der Rauchabsaugung 

Wie wird COVID-19 bei offenen und laparoskopischen Eingriffen bei positiv getesteten Patienten durch Rauchgas übertragen?

Einsatz der Rauchgasabsaugung bei COVID-19

Kann Rauchgas die SARS-CoV-2-Viren übertragen?

Bisher kann man das noch nicht genau sagen. Es gibt keine klinische Studie über die Übertragung von SARS-CoV-2-Viren durch Rauchgas. Verschiedene Fachgesellschaften wie die European Society of Gynaecologic Endoscopy (ESGE) und die Association of periOperative Registered Nurses (AORN) empfehlen jedoch nachdrücklich, bei offenen und laparoskopischen Eingriffen eine Rauchgasabsaugung zu verwenden.

Quellen

Schützen Sie sich und andere bestmöglich gegen die Risiken von Rauchgasen im OP

Die beste Lösung, um Risiken von Rauchgasen im OP zu vermeiden: Rauchgasabsaugung marVac®/maXium® smart Vac + smartOne® VAC. Der ULPA-15 Filter entfernt durch den fünfstufigen Hauptfilter 99,9995 % aller Partikel von einer Größe von 0,1 μm. 

  • LAP Mode:
    Innovative Technologie ermöglicht den einfachen Einsatz der Rauchgasabsaugung bei laparoskopischen Eingriffen, die Absaugparameter werden automatisch limitiert. Der Reflux von Gas wird auf ein Minimum reduziert. 
     
  • Turbo Mode:
    Der Turbo-Modus erhöht für eine bestimmte Zeit die maximale Saugleistung des Geräts, um größere Mengen von chirurgischem Rauch noch effektiver abzusaugen. 
     
  • Einfache Bedienung:
    Die Rauchgasabsaugung besitzt eine intuitive Bedienoberfläche. 
     
  • Flexibilität:
    Mögliche Verwendung der Rauchgasabsaugung mit allen auf dem Markt befindlichen Elektrochirurgiegeräten.

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