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Biomaterialien

Implantate | Mund, Kiefer und Gesicht

Biomaterialien

Biomaterialien in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Präzision trifft Biokompatibilität

Titan ist seit Jahrzehnten der Goldstandard in der CMF-Osteosynthese – bewährt, zuverlässig und unverzichtbar. Doch jede Indikation, jeder Patient und jede chirurgische Herausforderung ist einzigartig. Deshalb gehen wir bei KLS Martin einen Schritt weiter: Mit unseren neuen Biomaterialien schaffen wir eine sinnvolle Ergänzung zu Titan, um standardisierte und individuelle Lösungen zu ermöglichen.

Ganz im Sinne unseres Mottos „Surgical innovation is our passion“ investieren wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung innovativer Materialien. Unsere neuen Biomaterialien werden unter Reinraumbedingungen gefertigt und erfüllen höchste Qualitätsstandards für medizinische Anwendungen – für Sicherheit, Biokompatibilität und Anwenderfreundlichkeit.

Erleben Sie die nächste Generation der CMF-Versorgung – mit Biomaterialien von KLS Martin. 

Unsere Biomaterialien

Polymere

Resorb x / Resorb xG / Resorb xC

Resorb x / Resorb xG / Resorb xC

Gemäß ihrer Grundeigenschaft als resorbierbares Implantatsystem werden Resorb-x-Implantate im Körper des Patienten biologisch abgebaut und ausgeschieden. Eine Zweit-OP zur Entfernung der Implantate nach Frakturheilung ist somit in der Regel nicht notwendig.

Eigenschaften und Benefits auf einen Blick

  • Vollständig resorbierbares Implantatsystem – keine Zweit-OP notwendig
  • Fixierung mithilfe hochmoderner Ultraschalltechnologie
  • Langjährige Erfahrung

Produktportfolio (ausschließlich Standardprodukte)

  • SonicPins Rx®
  • Micro SonicPins Rx®
  • Platten, Folien, Membranen, Alveolarprotektoren

Wählen Sie zwischen drei biokompatiblen Materialoptionen – für individuelle Lösungen mit unserem resorbierbaren Implantatsystem:

  • Resorb x: 100 % Lactide Acid (PDLLA)
  • Resorb xG: 85 % Lactide Acid (PLLA); 15 % Poly Glycolic Acid (PGA)
  • Resorb xC: 80 % Lactide Acid (PDLLA); 20 % Calciumcarbonate
marPOR®

IPS Implants® marPOR

UHMWPE ist ein Polyethylen mit ultrahohem Molekulargewicht, das seit vielen Jahren in der Medizin für chirurgische Implantate verwendet wird. Es handelt sich um ein nicht resorbierbares Polymer, das aus offenen und miteinander verbundenen Poren besteht.

Eigenschaften und Benefits auf einen Blick

  • Leichtes, flexibles und stabiles Material mit natürlicher Haptik
  • Dreidimensionale vernetzte Porenstruktur für Vaskularisation, Flüssigkeitstransport und Osseointegration
  • Sterile in-house Reinraumproduktion
  • Artefaktfreie Bildgebung in CT und MRT für präzise Diagnostik und postoperative Kontrolle
  • Sonderangefertigte Implantatlösung

Produktportfolio

IPS®:

  • Kranial-Implantate und -Onlays
  • Mittelgesichts-Implantate und -Onlays
  • Orbita-Implantate
  • Unterkiefer-Onlays

Standard:

  • Sheets
  • Smart orbital implant
PEEK

PEEK

Das Hochleistungspolymer PEEK (Polyetheretherketon)  vereint mechanische Robustheit, thermische Stabilität und radiologische Transparenz für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten.

Eigenschaften und Benefits auf einen Blick

  • Formstabil und leicht
  • Hohe Ermüdungsfestigkeit für dynamische Belastungen
  • Artefaktfreie Bildgebung in CT und MRT für präzise Diagnostik und postoperative Kontrolle
  • Sonderangefertigte Implantatlösung

Produktportfolio (ausschließlich IPS®)

  • Kranial-Implantate und -Onlays
  • Mittelgesichts-Implantate und -Onlays
  • Orbita-Implantate
  • Unterkiefer-Onlays

Keramiken

ß-TCP

ß-Tricalciumphosphat

ß-TCP bietet als Knochenersatzmaterial ein langsames Resorptionsprofil für einen gleichmäßigen Remodellierungsprozess und eine vitale Knochenbildung.

Eigenschaften und Benefits auf einen Blick

  • Fixierung mit SonicWeld Rx® möglich – vollständig resorbierbares Implantatsystem
  • Additive in-house Reinraumproduktion – 3D-poröse Struktur als Leitgerüst für Knocheneinwachsen (Osteoblasten)
  • Implantatstruktur ähnlich der trabekulären Knochenstruktur mit großer Kontaktfläche
  • Keine Zweit-OP notwendig

Produktportfolio (ausschließlich IPS®)

  • Implantate und Onlays für Kranium, Mittelgesicht, Obita und Unterkiefer

Metalle

Titan

Titan 

Titan wird seit Jahrzehnten erfolgreich in der kraniomaxillofazialen Chirurgie eingesetzt – und hat sich dabei als bewährte Option etabliert. Mit seiner außergewöhnlichen Biokompatibilität, hervorragenden mechanischen Eigenschaften und der Fähigkeit zur dauerhaften Integration in das umliegende Gewebe setzt Titan Maßstäbe in der Osteosynthese.

Die hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht ermöglicht eine präzise und stabile Fixation selbst komplexer Frakturen. Titan ist korrosionsbeständig, nicht-magnetisch und verursacht keine Artefakte in der Bildgebung – ideal für die postoperative Kontrolle und Langzeitplanung.

Vorteile auf einen Blick:

  • Langjährig bewährt – das meistverwendete Material in der MKG-Osteosynthese
  • Biokompatibilität – minimale Reaktionen im umliegenden Gewebe
  • Sehr hohe mechanische Stabilität – für zuverlässige Frakturversorgung im lasttragenden Bereich
  • Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten – von der Traumatologie bis zur rekonstruktiven Chirurgie
Magnesium

IPS Implants® Magnesium 

IPS® Magnesium definiert die Zukunft der Implantatmaterialien in der kraniomaxillofazialen Chirurgie neu. Als hochinnovative Magnesiumlegierung mit einer speziell entwickelten Oberflächenmodifikation bietet es eine einzigartige Kombination aus mechanischer Stabilität und kontrollierter biologischer Degradation.

Dank der Oberflächenmodifikation wird die Degradation des Implantats gezielt verlangsamt und gesteuert – für eine optimale Anpassung an den Heilungsverlauf des Patienten. Dies reduziert das Risiko von Komplikationen und macht eine zweite Operation zur Implantatentfernung überflüssig.

Eigenschaften und Benefits auf einen Blick

  • Innovative Oberflächenmodifikation – für eine kontrollierte, langsame Degradation
  • Hohe mechanische Festigkeit – ideal für die Anforderungen der MKG-Chirurgie
  • Keine Folgeeingriffe – Vollständige Degradation im Körper

Publikationen

Foerster Y, Kesting M, Reinauer F et al. Ultra-high molecular weight polyethylene (marPOR) is a suitable material for the reconstruction of orbital floor fracture defects in human cadavers. J. Maxillofac. Oral Surg. 23, 1646–1652 (2024). doi.org/10.1007/s12663-022-01789-0

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Schönegg D, Essig H, Al-Haj Husain A et al. Patient-specific beta-tricalcium phosphate scaffold for customized alveolar ridge augmentation: a case report. International Journal of Implant Dentistry 10, 21 (2024). https://doi.org/10.1186/s40729-024-00541-2

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Swennen GRJ, Aksu A, Reinauer F, Pottel L, Weinberg Y. Beta-tricalcium phosphate patient-specific gap implants in bilateral sagittal split osteotomy: an innovative treatment method to enhance the mandibular border contour. Part 1: concept and workflow. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery. 2025 Jan 22:S0901-5027(25)00004-9. doi: 10.1016/j.ijom.2025.01.004. Epub ahead of print. PMID: 39848893.

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Voss JO, Kasselmann S, Koerdt S, Rendenbach C, Fischer H et al. Treatment options for critical size defects - Comparison of different materials in a calvaria split model in sheep. Biomaterials Advances. 2022 May 136, 212788, doi.org/10.1016/j.bioadv.2022.212788

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Weinberg Y, Audino G, Aksu A, Reinauer F, Diez-Fraile A, Swennen GRJ. Beta-tricalcium phosphate patient-specific gap implants in bilateral sagittal split osteotomy: an innovative treatment method to enhance the mandibular border contour. Part 2: accuracy and quantitative assessment. International Journal of Oral and Maxillofacial Surgery. 2025 Jun 27:S0901-5027(25)01326-8. doi: 10.1016/j.ijom.2025.06.003. Epub ahead of print. PMID: 40581541.

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